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3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften für Sasbacher U16-Team

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Von links nach rechts: Marco Riehle, Trainer Nikolaus Sentef, Dominik Bohnert, Thilo Ehmann, Raphael Zimmer, Fabio Riehle.

Erstmals konnte sich die Sasbacher Schachjugend mit gleich zwei Mannschaften für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren. Zeitgleich fanden die Wettbewerbe der Jungen U16 in Magdeburg und der Mädchen U14w in Regensburg statt. Gespielt wurden jeweils 7 Runden Schweizer System an 4 Brettern, wobei bei den Jungen 20 Mannschaften und bei den Mädchen 18 Teams um die Krone der Deutschen Meisterschaft kämpften. Für die Sasbacher U16 saßen Thilo Ehmann, Marco Riehle, Dominik Bohnert und Raphael Zimmer an den Brettern – für die Mädchen traten Johanna Ehmann, Tabea Lohrmann, Katharina Schneider, Anna Schneider und als Gastspielerin Arinna Riegel an.

Einen guten Start erwischten die Jungen mit Siegen gegen Gastgeber Magdeburg und München-Südost sowie einem Unentschieden gegen USV Halle. Nach 3 Runden hatte man die Tabellenspitze erklommen. Doch dann kam etwas Sand ins Getriebe. Zwei weitere 2:2-Unentschieden gegen Außenseiter Düsseldorfer SK und gegen Dortmund-Brackel ließen die Sasbacher Talente auf den dritten Tabellenplatz ‚abrutschen‘. In der vorletzten Runde war der Turnierfavorit Lübecker SV der Gegner – die einzige Mannschaft, die mit einem DWZ-Schnitt von mehr als 2000 angetreten war. Früh stellte hier Thilo Ehmann am Spitzenbrett die Weichen auf Sieg. Schon im 6. Zug startete er mit Schwarz zum Königsangriff, nach 14 Zügen war für seinen Gegenüber das Matt nicht mehr abzuwenden (s. Diagramm).

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Ein weiterer Sieg von Raphael Zimmer sowie zwei Remisen von Marco Riehle und Dominik Bohnert und der Endstand hieß 3:1 für Sasbach.
Vor der letzten Runde waren damit 3 Mannschaften punktgleich, als Erster ‚Doppelbauer Kiel‘ als Zweiter die SF Sasbach und als Dritter der Düsseldorfer SK. In der Finalrunde kam es dann zum Showdown mit dem neuen Tabellenführer Kiel. Für das große Ziel, den Meistertitel, musste nun ein Sieg gegen die mit einen halben Brettpunkt führenden Kieler her. Doch just in dieser entscheidenden, letzten Runde fehlte das berühmte Quäntchen. Thilo Ehmann konnte zwar wiederum einen vollen Punkt einfahren, aber darüber hinaus konnte nur Dominik Bohnert einen halben Punkt beisteuern. Die beiden Schwarzpartien gingen verloren. Mit dem Ergebnis von 1,5:2,5 landete man auf dem 3. Platz der Schlusstabelle. Was zunächst für verständliche Enttäuschung bei Spielern und Betreuern sorgte, ist dennoch einer der größten Erfolge der Vereinsgeschichte.
Das beste Einzelergebnis erzielte Raphael Zimmer an Brett 4 mit 6 Punkten aus 7 Partien, gefolgt von Marco Riehle mit 4,5 aus 7 und von Thilo Ehmann an Brett 1 mit 4 Punkten aus 7 Partien.