Auf dem zweiten Quartalsturnier des Jahres – ausgerichtet am 6ten und 7ten Juni 2015 vom Schachzentrum Baden-Baden –  spielten auch 5 Sasbacher Schachkinder jeweils 6 DWZ-gewertete Partien. Katharina Schneider errang den 38ten Platz mit 2,5 Punkten, Anna Schneider den 35ten Platz mit 3 Punkten, Henrik Stortz den 25ten Platz mit 3,5 Punkten, Raphael Köppel den 22ten Platz mit 3,5 Punkten und Edward Schneider überraschend den Gesamtsieg mit 5,5  aus 6. Nimmt man den jeweiligen Setzrang als Maßstab, so war Henrik Stortz am erfolgreichsten von den Sasbacher Spielern. Er ging als 44ter ins Turnier, verließ es jedoch als 25ter. Nicht so richtig zufrieden mit der Ausbeute von 2,5 Punkten war Katharina Schneider. Am Ende des ersten der beiden Turniertage schien es ein richtig gutes Turnier für sie zu werden. Nach drei Spielen hatte sie immerhin 2,5 Punkte. Doch am zweiten Tag verlor sie alle drei Spiele. Umgekehrt verlief es für Edward Schneider. Zwar hatte er am ersten Tag  2,5 Punkte, konnte aber nur mit Glück in Spiel zwei eine verlorene Stellung zu einem Remis machen. Trotz der beiden Siege in Runde vier und fünf gab es kein Anzeichen für den späteren Turniersieg. Dieser war gemäß Startrangliste einem der beiden Franzosen – Matheo Zachary, dritter der französischen U12-Rangliste, oder Romain Kantzer, 27ter der französischen U14-Rangliste – vorbestimmt. Die beiden sahen es vermutlich genauso, da sie sich im fünften Spiel auf ein laues Unentschieden einigten, und das obwohl Matheo Zachary schon einen halben Punkt in der erste Runde gegen einen deutlich schwächeren Gegener abgegeben hatte. Romain Kantzer hingegen hatte in den ersten vier Spielen jedes Mal seine Gegner mit Leichtigkeit weggehauen. Er ging als Favorit gegen Edward mit Weiß in die sechste Partie hinein, und spielte nochmals seine bisher erfolgreiche Eröffnungsvariante. Pech für ihn war, dass er gerade jetzt auf einen Sentef-Schüler traf. Meister Sentef bringt seinen Schülern nicht nur Eröffnungen bei, sondern erklärt auch die jeweiligen Schwachstellen und Risiken, und wie man sie ausnutzt. Und so kam es, dass Romain Kantzer in der sechsten Partie „alles richtig machte“, und trotzdem gegen Edward Schneider Partie und Turniersieg verlor.

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