Erfolgreich kamen die 7 Starter unserer Jugend von den Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften (DJEM) der deutschen Schachjugend zurück, welche im sauerländischen Willingen in der Pfingstwoche stattgefunden hatten. Trainer Nikolaus Sentef ist mit seinen Schützlingen sehr zufrieden. 5 der 7 Teilnehmer erreichten einen Platz unter den ersten 10 ihrer Altersklasse, darunter 2 Mal Bronze und einmal Silber. Hinzu kommen noch persönliche Erfolge im zeitgleich stattfindenen Turnier der offenen deutschen Meisterschaft (ODJM), woran weitere 4 unseres Schachnachwuchses teilnahmen, und eine Teilnehmerin am KIKA-Turnier.  Raphael Zimmer freut sich sehr über seinen silbernen 2ten Rang in der Klasse U14 mit 7,5 von 9 Punkten. Nicht schlecht für jemand, der auf Startrang 6 das Turnier begann. Raphael musste sich nur dem Sieger geschlagen geben. Ebenfalls von Rang 6 aus startete Anna Schneider in der Klasse U10w, und schaffte es mit 8 Siegen aus 11 auf Rang 3. Ihre Trophäe hatte sie schon vor dem letzten Spiel sicher. Als dritter im Bunde freut sich Andrei Ioan Trifan über seinen 3ten Platz in der Klasse U12 mit 8 aus 11 Punkten . Zwischendurch mochte er sich gar nicht freuen, da er als Titelverteidiger und vom ersten Startrang aus erneut den Meistertitel anstrebte. Er startete stark und hielt Kurs, bis ihn der Überraschungsspieler des Turniers ins Straucheln brachte. Er fasste wieder Tritt mit zwei genial gespielten „Partien des Tages“, bevor das verlorene Duell gegen den späteren Meister ihn zum Ablassen von seinem Traum zwang. Meister werden ist sehr schwer. Zum „Trost“ darf er an der Europameisterschaft im kommenden August teilnehmen, ebenso wie Raphael Zimmer und Anna Schneider.

In der Klasse U12w war Katharina Schneider 8 Spiele lang auf gleichem Kurs wie ihre Schwester. Noch auf der badischen Meisterschaft im Januar kläglich an der Qualifikation gescheitert, erspielte sie in den Monaten danach in noch  nie dagewesener Form einen der beiden Freiplätze und Rang 10 der deutschen DWZ-Rangliste. In dieser guten Form rang sie der späteren Meisterin als eine der wenigen Spielerinen ein Remis ab, und lag nach 8 Spielen mit 5 Punkten auf Rang 6, mit nicht allzu utopischen Aussichten auf Rang 3. Doch über Nacht befiel sie der im Hotel grassierende Magen-Darm-Virus, worauf ihr kein Sieg mehr gelang, und sie bis zum Ende auf Rang 21 durchgereicht wurde. In der Klasse U18 waren gleich zwei unserer Schachfreunde vertreten. Thilo Ehmann auf Rang 3 gesetzt, und Marco Riehle auf Rang 6 gesetzt machten sich beide berechtigte Hoffnungen auf einen der drei vorderen Plätze. Doch die Konkurrenz war nicht ganz damit einverstanden, und als wahre Schachfreunde einigten sich die beiden im nicht zu vermeidenden Aufeinandertreffen auf ein freundschaftliches Remis, was am Ende zu Rang 7 für Marco und Rang 8 für Thilo führte mit jeweils 5 aus 9 Punkten.  In der Klasse U14w startete Johanna Ehmann von Rang 11 aus. Am Ende wurde es Rang 18 mit 4 aus 9 Punkten. Bis Runde 7 lag sie auf dem 10ten Rang, in Runde 6 sogar auf dem 6ten. Leider konnte sie die Anfangsform nicht bis zum Ende halten.

Flavia Lohrmann, die jüngste von allen, spielte im Kinderturnier (KIKA). Im B-Turnier  der  ODJM  erkämpfte Linus Lohrmann von Startrang 90 aus  mit 4 stolzen Punkten Rang 71, was ihm einen DWZ-Zuwachs bringt. Claudius Zimmer ging von Rang 30 aus ins Turnier. Es schien ein gutes Turnier für ihn zu werden. Nach 6 Runden lag er mit 4 Siegen auf Rang 23. Doch dann musste er sich für den Rest des Turniers dem Virus beugen und das Bett hüten. Ende Gelände. Im A-Turnier der ODJM erlag auch Edward Schneider diesem Magen-Darm-Virus. Leider erst am letzten Spieltag. Da das Turnier nicht sonderlich gut verlief, hätte ein früherer Ausfall ihm bittere Niederlagen erspart. Den erfreulichen Kontrapunkt im A-Turnier setzte Tabea Lohrmann mit 4,5 aus 9 Punkten und einer noch nie dagewesenen Leistung von 1859 DWZ. Ende gut, alles gut.

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